Avenches – Schweizer Kulturstadt mit römischen Wurzeln

40 km westlich von Bern gelegen, bietet Avenches das am besten erhaltene Amphitheater nördlich der Alpen, einen mittelalterlichen Kern und eine lebendige moderne Kleinstadt. Dafür sorgen vor allem die kulturellen Veranstaltungen im Sommer wie das Opern- und Rockfestival sowie das europaweit einzigartige Pferdesportzentrum.

Avenches wurde 15 v. Chr. die Hauptstadt der Helvetier und entwickelte sich unter Kaiser Vespasian schnell. Aventicum, wie die Stadt damals hieß, besaß eine Hafenanlage, das typische römische Straßengitternetz, ein Forum, mehrere Thermen und Tempel. Die Blütezeit der römischen Kolonie dauerte bis in das dritte Jahrhundert n. Chr., von der Römerstadt ist das Amphitheater bis heute erhalten geblieben.
Es wird heute im Juli für das Opernfestival und im August für Rock Oz'Arènes genutzt. Ob Opern wie „Die Zauberflöte“, „Nabucco“ oder „La Traviata“ oder die Konzerte internationaler Rock- und Popgrößen – die atemberaubende Kulisse des antiken Theaters macht jede der Veranstaltungen zu einem besonderen Event.

 

 

 

 

 

Neben dem römischen Amphitheater ist die mittelalterliche Altstadt von Avenches überaus sehenswert. Das Schloss wurde Ende des 13. Jahrhunderts von den Bischöfen von Lausanne erbaut und später von den Herren von Bern vergrößert und umgebaut. Die reich verzierte Fassade und das Portal des Schlosses gehören zu den schönsten Zeugen der Renaissance in der Schweiz.
In Donatyre oberhalb von Avenches steht ein weiteres beeindruckendes Bauwerk aus dem Mittelalter: die Kirche St-Etienne. Sie wurde im 11. Jahrhundert aus Steinen der römischen Stadtmauer errichtet und in der Gotik verändert.

Opernfestival Avenches 2009

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