Wer kennt es nicht, das legendäre Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel, bei dem sich die Skiasse waghalsig die Streif hinabstürzen und über die Mausefalle springen? Doch nicht nur als Winterdestination sind die Kitzbüheler Alpen ein beliebtes Reiseziel, auch im Sommer haben die vier Ferienregionen, die rund um die Gipfel der Kitzbüheler Alpen zum Verweilen einladen, interessante Gruppenprogramme und abwechslungsreiche Events zu bieten.
Aufgewachsen auf der Seidlalm inmitten der Kitzbüheler Berge ist Hansi Hinterseer ein Kitzbüheler mit Leib und Seele. Der frühere Skirennläufer und heutige Sänger, Moderator und Schauspieler ist seiner Heimat treu geblieben und lädt einmal im Jahr zu einer großen Fanwanderung mit Open Air-Konzert ein. 2009 beginnt findet das Event vom 20. bis 22. August statt.
Die Stadt Kitzbühel fasziniert Besucher aus aller Welt. Der historische Stadtkern und vor allem das mondäne Flair, das exklusive Geschäfte, Hotels und Restaurants ausstrahlen, machen diesen Ort, in dem Prominente gerne wohnen, zu seinem Ziel, das seinen eigenen Reiz hat. Nur wenige Kilometer entfernt geht es in den zu Kitzbühel gehörenden Feriendörfern Aurach, Reith und Jochberg etwas beschaulicher zu.
Wer die Region im Sommer besucht, kann die schicke Atmosphäre und die grandiose Landschaft genießen – auch wenn er kein V.I.P. ist.
Spannend, aber nur für geübte Wanderer geeignet, ist beispielsweise eine Tour auf der Streif, die als schwierigste Abfahrtsrennstrecke der Welt gilt. Nach der Auffahrt mit der Hahnenkammbahn können diejenigen der Gruppe, die nicht so gut zu Fuß sind, im Bergbahnmuseum Wissenswertes und auch Kurioses zur Geschichte Kitzbühels als alpinem Wintersportort erfahren und danach in der Bergstation gemütlich einkehren. Die Wanderer beginnen ihre Tour am Starthaus der legendären Abfahrt. Die Skiprofis stürzen sich von hier aus in knapp zwei Minuten die über 3,6 Kilometer lange Piste hinunter, die Wanderung über die verschiedenen Schlüsselstellen der Strecke dauert im Sommer rund zweieinhalb Stunden und hat einen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad.
Weniger anspruchsvoll ist der Bauernhaus-Museumsweg, der vom eleganten Stadtkern zum teilweise noch bäuerlichen Ortsrand von Kitzbühel führt. Ebenfalls leicht zu bewältigen ist der Vierjahreszeiten Wanderweg, der mit der Hahnenkammbahn erreicht werden kann und der interaktiv als Weg für alle Sinne konzipiert wurde. Er gibt Antworten auf Fragen wie „Wie viel Milch gibt eine Kuh am Tag?“ oder lässt die Besucher frisch gemähtes Heu fühlen.
Die Orte Brixen im Thale, Kirchberg und Westendorf bilden gemeinsam das Brixental. Viele Fit- und Aktivprogramme warten hier für die Urlauber. So hat sich beispielsweise Kirchberg besonders der Nordic Walker angenommen und die Vitalarena, ein Kompetenzzentrum für Nordic Walking gegründet. Auf 82 Kilometern beschilderten Wegen kann man dieser gesunden Fortbewegungsart frönen und zugleich die Schönheit der Gegend kennen lernen. Die Strecken sind dabei in drei Schwierigkeitsstufen unterteilt, so dass jeder Walker leicht die geeignete Runde für sich findet.
Auch in Westerndorf können Nordic Walker trainieren. Da Bewegung und aktive Erholung vor allem in Höhenlagen am effektivsten sind, hat man hier den High-Walking-Pfad errichtet. Runden zwischen 3,8 und 8,4 Kilometern Länge stehen zur Auswahl.
Wer ohne die Nordic Walking-Stöcke unterwegs sein möchte, kann auf eine der zahlreichen Themenwanderungen im Brixental gehen. Auf dem Wappenweg folgt man den Spuren von Menschen, die seit 3.000 Jahren diesen Pfad gegangen sind und kommt an uralten Bauerhöfen und der höchst gelegenen Kirche von Brixen, dem Salvenkirchlein, vorbei. Der Silberweg führt über Almen und ein stilles Hochmoor und immer wieder haben die Wanderer den Blick auf die Gipfelkulisse des Wilden Kaisers. Für romantische Gemüter ist der Almrosenweg ideal, denn auf ihm gelangt man zu reizvollen Landschaften, die von malerischen Bergseen und Alpenrosen geprägt sind.
Fotos: Kitzbüheler Alpen Marketing; Fotowerk Nusser-Aichner; Martin Lugger
Gruppenreisen in die Kitzbüheler Alpen