Sächsische Schweiz – „Deutschlands schönste Schweiz“

Südöstlich von Dresden gelegen, zieht die Sächsische Schweiz bereits seit dem 19. Jahrhundert, als Künstler der Romantik diese bizarren Felsformationen als Vorlage für ihre Werke entdeckten, Touristen an. Heute bietet diese Region Gruppenreisenden viele landschaftliche Schönheiten und zahlreiche Möglichkeiten für erlebnisreiche Touren.

Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist die Bastei mit der Basteibrücke ein architektonisches Meisterwerk. 194 Meter über der Elbe thronend, kann man die Basteibrücke begehen und gelangt zu Aussichtspunkte, von denen man eine eindrucksvollen Blick auf die Umgebung erhält.
Der Nationalpark lädt mit einem gut ausgebauten und markierten Wegenetz zum Wandern und Radfahren ein. Auch Bergsteiger kommen auf ihre Kosten und können einen der über 700 zugelassene Gipfel erklettern.

Wer lieber per Fahrrad unterwegs ist, kann auf dem Elbe-Radweg, der bereits zum wiederholten Mal in Folge vom ADFC zum schönsten Radweg gekürt wurde, durch die Sächsische Schweiz radeln.

Viele Burgen, wie die Festung Königstein, die größte Bergfestung Europas, die niemals bezwungen wurde, können Gruppenreisende in der Sächsischen Schweiz erkunden. Im Programm nicht fehlen sollte ein Besuch der Felsenbühne Rathen, einer der schönsten Naturbühnen Europas. Die spektakuläre Landschaftskulisse eines Felsenkessels mit hoch aufragenden Sandsteintürmen und eine einmaligen Akustik verleihen den Aufführungen auf der Felsenbühne Rathen ein besonderes Flair – gleich, ob der „Freischütz“, „Winnetou“ oder „Hänsel und Gretel“ die Zuschauer in ihren Bann ziehen.

Ausflugstipps

  • Malerweg: schönster Wanderweg 2007. Die Qualität des Wanderwegs im Nationalpark und der Nationalparkregion Sächsische Schweiz zeichnet sich aus durch eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft, eindrucksvolle Aussichtspunkte, naturbelassene Wege sowie zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und Attraktionen am Wegesrand aus. Der Malerweg gehört zu den „Traumpfaden Europas“.
  • Sächsische Dampfschifffahrt: Die älteste und größte Raddampferflotte der Welt verkehrt auf der Elbe und verbindet Dresden mit der Sächsischen Schweiz. Neun detailgetreu sanierte und historisch rekonstruierte Seitenraddampfer mit original erhaltenen Dampfmaschinen laden ein, die Region auf nostalgische Weise vom Fluss aus zu erkunden. Ihre Fahrtroute durchquert das gesamte Elbsandsteingebirge.
  • Prebischtor: größtes natürliches Felsentor Europas. Es befindet sich auf der böhmischen Seite des Elbsandsteingebirges, unweit der Grenze, und gehört zu den Wahrzeichen der Region. Die Fülle faszinierender Felsgebilde in der Sächsischen Schweiz ist nahezu unerschöpflich und beflügelt seit Jahrhunderten die Phantasie der Betrachter. So kann man beispielsweise vom Basteimassiv aus die „Gans“ oder die „Lokomotive“ betrachten. Viele Namen von Tafelbergen oder Felsen wie „Zirkelstein“, „Kaiserkrone“ oder „Talwächter“ deuten deren Form. Oft ranken sich Sagen um sie, wie bei der berühmten „Barbarine“ am Pfaffenstein.
  • Klettern: das Elbsandsteingebirge ist das „Geburtsland des freeclimbing“. 1.100 Sandsteingipfel können hier über ca. 17.000 Routen erklettert werden streng nach den Sächsischen Kletterregeln. Das Klettern ist hier Volkssport und hat eine lange Tradition. 1864 wurde der erste Gipfel aus „rein sportlichen Motiven“ bestiegen. Die Sächsischen Kletterregeln gelten für alle – denn nur so kann der empfindliche Sandstein geschützt werden. Zum Schutz des weichen Gesteins sind metallene Sicherungsmittel verboten, es werden traditionell (Knoten-)Schlingen verwendet. Das Seil dient nur der Sicherung bzw. zum Abseilen. Kletterkurse werden angeboten.

Gruppenreisen in die Sächsische Schweiz